FDP Rhein-Sieg
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3. Verkehr muss fließen und verbinden

Der Rhein-Sieg-Kreis ist Teil der Verkehrsregion Köln-Bonn-Rhein-Sieg. Voraus-setzung für ihre Entwicklung - auch mit Blick auf internationale Verflechtungen - ist die Erfüllung der Anforderungen der Bürger und potentieller Investoren an die Verkehrsinfrastruktur im Kreisgebiet. Gleichzeitig muss auf Begrenzung des Landschaftsverbrauchs und der Umweltbelastung durch das Verkehrsnetz geachtet werden. Unsere Straßen sind die Basis der Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer. Wir bewerten die persönliche Mobilität als ein Stück Freiheit für die Menschen. Individualverkehr und ÖPNV müssen sinnvoll verknüpft werden.

 

 

Unsere Ziele:


Öffentlicher Personennahverkehr

Neben den Normalbussen sollen mehr Schnellbusse rollen.
Wo der Bus nicht hinkommt, fährt auf Anforderung ein Anrufsammeltaxi oder als Alternative der Anrufsammelbus. Anrufsammeltaxen sollen gemeindeübergreifend fahren.
In den Bussen muss Personal für Sicherheit und Service eingesetzt werden.
Klare Informationen über Strecken, Tarife und den Kauf „elektronischer Tickets“ beim Einzelhandel sollen zur ÖPNV-Nutzung anreizen.
Zweigleisige Eisenbahnstrecken: Bonn - Euskirchen, Siegburg - Hennef-Au
Durchgehende Stadtbahnlinie von Euskirchen über Bonn nach Siegburg
Die Fortführung der S-Bahn-Linie 13 über Oberkassel nach Königswinter und Linz

Straßenverkehr

Die Realisierung des Ennert-Aufstiegs in umweltschonender Bauweise ist für eine wirksame Verkehrsentlastung der Städte im Siebengebirge nach wie vor unabdingbar.
Erhalt und Ausbau des Infrastrukturvermögens durch Investitionen in die Funktionsfähigkeit des Straßennetzes des Rhein-Sieg-Kreises.
Ein überregional verbundenes und markiertes Radwegenetz mit vorrangigem Ausbau an gefährlichen Straßenabschnitten und sinnvoller Ampelschaltung unter Einbeziehung von Wirtschaftswegen entsprechend dem „Konzept 2010 - Gesamtperspektive Natur und Kultur quer zur Sieg“
An Ortseinfahrten soll durch technische Maßnahmen die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten erreicht werden.
Zügiger Ausbau von Ortsumgehungen, speziell in der jetzigen wirtschaftlichen Situation, die öffentliche Investitionen in die Infrastruktur erfordert.
Beschleunigte Instandsetzung der Kreisstraßen.

Flughafen Köln/Bonn

Die FDP anerkennt die Bedeutung des Flughafens als Arbeitgeber für Menschen aus unserem Kreis und für die gute Flugverkehrsanbindung für Passagiere wie für Güter aus unserer Region. Die Entwicklung der Wirtschaftlichkeit des Flughafens muss allerdings stets gegen die Wohnqualität, insbesondere das Nachtruhebedürfnis, der Bevölkerung abgewogen werden.

 


Wir plädieren für die Nutzung der vorhandenen Start- und Landebahnkapazitäten vorrangig im Tagflugverkehr. Die FDP lehnt weitere Landebahnen ab.
Wir unterstützen alle Bemühungen des Flughafens zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit im Tagflugverkehr. Im gleichen Zuge soll der für den wirtschaftlichen Erfolg zurzeit unabdingbare Fracht-Nachtflugverkehr reduziert werden. Passagierflüge in der Kernruhezeit von 00.00 – 05.00 Uhr lehnen wir ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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© 1996-2010 Tako


Liberale Woche 2011


Dr. Gerhard Papke MdL



Vorsitzender des FDP-Verbands Rhein-Sieg und Vorsitzender der
FDP-Landtagsfraktion NRW


Dr. Karl-Heinz Lamberty



Fraktionsvorsitzender
im Kreistag

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